Glory came down! - PASSION//CAMP 2010
Sonntag, 06.Juni 2010
Die erste Juniwoche war für uns von P4J und die 60 Teilnehmer des PASSION//CAMP im warsten Sinne des Wortes ein absolutes "Highlight" - denn Licht aus der Höhe hat sich Bahn gebrochen und viele von uns von neuem erleuchtet und erfüllt. Wenn die Gegenwart Gottes zunimmt, dann ist alles anders - das haben wir erlebt!
von Johannes Braun
Wir haben es inzwischen aufgegeben, all die Berichte und Zeugnisse irgendwie erfassen zu wollen, die Menschen in diesen Camp-Tagen weitergaben - zuviel ist passiert, um die Tragweite der Güte Gottes und sein wundersames Wirken nachvollziehen zu können. Mir bleibt nur noch zu sagen: Es war gewaltig! In den Sessions, die oft bis 1 Uhr Nachts anhielten, spürten wir schon die verändernde Kraft seines Wortes in den Botschaften, erlebten tiefe Durchbrüche in den Anbetungszeiten und letztlich gabe es kein Halten mehr, in den Stunden danach, als wir für einzelne beteten und der Heilige Geist viele stark berührte. Gerade die Teilnehmer waren es dann aber, die sich zusammen taten um intensiv zu beten.
In den letzten Monaten haben wir festgestellt, dass der Heilige Geist sich in solchen Meetings sehr wohl fühlt - und dann passiert es - wie wenn es anfangen würde zu regnen, beginnen die ersten kleinen Tropfen von Erfrischung und göttlicher Berührung auf die Versammlung zu treffen - dann wird es stärker und stärker und immer mehr Personen werden davon erfasst. Freude bricht sich Bahn, oder aber Betroffenheit und Ehrfucht, oder beides zur gleichen Zeit. So eben, wie der Herr sich offenbaren will und plötzlich bekommt der Vers: "Der Geist weht, wo und wie er will"...eine ganz erlebnisnahe Bedeutung.
In den CAMP-Tagen wurden viele mit dem Heiligen Geist erfüllt, wie noch nie zuvor in ihrem Leben - sie wurden regelrecht von seiner Gnade und Fülle überrascht. Einige konnten daraufhin nicht mehr aufhören zu beten, zu lobpreisen oder zu lachen, weil die Freude darüber einfach überwältigend ist.
Doch für all dieses Wirken musste auch ein Fundament geschaffen werden - ein Fundament im Herzen der einzelnen, diese Vaterliebe zulassen zu wollen - es war Zeit, sich neu hinzugeben, Jesus entschlossen nachzufolgen und umzukehren von sündhaften Wegen, Rebellion und Lauheit. Viele erlebten Befreiung von Bedrückung und Depression, Heilung von Krankheit aber vor allem auch innere Heilung, als es darum ging, denen zu vergeben, die an ihrem Leben schuldig wurden.
Buße, Befreiung und das Erkennen der Vaterliebe Gottes - all das ist die Grundlage dafür, dass sich die Gegenwart Gottes halten kann und Gott sich unter seinen Kindern wohl fühlt. Und wir fühlen uns dann auch wohl! Ich persönlich spürte in diesen Tagen einen inneren Frieden, der mich zutiefst glücklich macht - als Leiter dieses Seminars haben wir sehr wenig geschlafen, haben Wochen von Arbeit und Entbehrung hinter uns und müssten doch eigentlich müde und ausgezehrt sein, aus menschlicher Sicht. Am ersten Tag des Camps habe ich aus Verzweiflung zum Herrn gerufen und fordernd gesagt: "Herr, jetzt bin ich urlaubsreif - könnte nicht jemand anderes dieses Camp leiten?!" Als ich dann mit einem Freund darüber gebetet habe, antwortete der Herr mir in sanfter, aber sehr deutlicher Weise: "Du brauchst jetzt keinen Urlaub, sondern meine Gegenwart." Das hat mich tief berührt, denn mit IHM zusammen zu sein, ist das beste was man als Mensch erleben kann!
Die Tage waren für mich wie ein großer Traum - dieser Friede, diese innere Verbindung zum Vater, war immer da. Ich konnte gelassen und fröhlich dabei zusehen, was der Geist sagt und tut, wie er befreit und heilt. Natürlich hat er uns dazu gebraucht, aber es war manchmal fast so, als würde man sich selber zuhören beim predigten oder beten. Es war so einfach, so unkompliziert,...so frei!
Ich sehne mich nach dieser Gegenwart im Alltag - ohne IHN können wir nicht leben. Und ich werde ohne diese Freiheit nicht mehr leben - wenn ich sie verlieren sollte, dann werde ich kämpfen, bis ich sie wieder erlangt habe. Das ist nicht einfach die typische Euphorie, die sich nach einer gelungenen Jugendfreizeit einstellt und dann nach 2 Wochen verflogen ist. Nein, diese Freiheit erleben wir nun schon seit Jahren und es nimmt stetig zu. Seit Beginn dieses Jahres erleben wir die Gegenwart Gottes und auch Zeichen und Wunder noch intensiver - das CAMP war wieder einmal ein Ausdruck davon.
Ihr Lieben, Gott möchte seinen Geist ausgießen, auch in unserem Land. Falls ich es noch nicht geglaubt hätte, dann würde ich es seit Januar glauben. Seine Gegenwart verändert alles - vieles was man bisher geglaubt hat vom Hörensagen, oder was man in tollen Büchern gelesen hat, beginnt jetzt vor unseren Augen zu geschehen. Viele theologischen Ansichten machen endlich Sinn und was in vielen charismatischen Kreisen oft nur eine "fröhliche Form" ist, wird mit tatsächlicher und greifbarer Freude erfüllt.
Gott hat meine Theologie völlig auf den Kopf gestellt in den letzten Monaten - du fragst vielleicht, wie diese neue Theologie denn nun lautet. Sie lautet folgendermaßen: "Gott ist besser, als ich dachte!"
Euer Johannes
